Oldtown Malchow | Monastery Malchow

  • Promenade am Engelschen Garten | um 1900

Bollwerk

Im Bereich des heutigen Bollwerks unterhalb der Klosterkirche befand sich für die Gemeinde Kloster am Ostufer des Malchower Sees seit jeher die Möglichkeit, Waren und Güter anzulanden oder auf Boote zu verladen. Die gleiche Möglichkeit gab es auch am gegenüberliegenden westlichen Ufer im Bereich der Drehbrücke. Ende der 1950er Jahre wurde ein größeres Bollwerk in den heutigen Abmessungen errichtet und das Areal mit einem Anleger zum Hafen ausgebaut. Heute befindet sich der neu gebaute Malchower Stadthafen, geschaffen auf dem Gelände eines historischen Gewerbebetriebes, auf der gegenüberliegenden, westlichen Seite des Malchower Sees und somit direkt im Herzen der Inselstadt.

Auf dem hiesigen, alten Gelände am Kloster, wurden noch bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts vorwiegend Güter umgeschlagen, die auf dem Wasserweg transportiert werden konnten, wie Holz und Zuckerrüben. Im Laufe der Zeit kam durch den allgemeinen Ausbau der Straßennetze diese Art des Frachtverkehrs allmählich zum Erliegen.

Somit wurde der Malchower Hafen nun nicht mehr benötigt und genutzt. Die Kaimauer begann zu zerfallen und musste durch Holzpfähle gestützt werden. Als auch diese im Laufe der Jahre instabil wurden, musste das Betreten der Kaikante verboten werden.

Im Jahr 2007 erfolgte die Planung für die Erneuerung der Uferbefestigung als Bollwerk. In Erinnerung an die einstige Hafennutzung, sollten hier die Liegeplätze für die Fahrgastschiffe entstehen, um die Funktionsfähigkeit des neuen, expandierten Stadthafens zu gewährleisten.

Mit der Sanierung der Kaikante wurde 2009 begonnen. Die neue Uferbefestigung erfolgte auf einer Länge von insgesamt 110 Metern, wobei die alten Holzpfähle durch elf Meter lange Stahlspundbohlen ersetzt worden sind. Zugleich wurde der neu entstandene Uferstreifen gestaltet und erhielt seine heutige Pflasterung und Beleuchtung. Am 11. Dezember 2009 konnte das sanierte Bollwerk feierlich seiner Nutzung übergeben werden.

Im Hinblick auf das touristische Gesamtkonzept der Inselstadt Malchow stellen die an dieser Stelle für die Fahrgastschiffe geschaffenen Liegeplätze eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur dar und führen zur Verkehrsentlastung an der Drehbrücke, an der früher die Schiffsgäste aufgenommen wurden.

Promenade

Anders als im gesamten übrigen Stadtgebiet, findet sich direkt am östlichen Ufer des Malchower Sees eine baumbestandene Promenade, die auch als Erschließungsweg zur Versorgung des Klosters diente. Wohl mit dem Bau von Landstraßen und Chausseen wurden auch hier zum Teil in Doppelreihen Bäume gepflanzt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die aus Italien stammenden raschwüchsigen Pyramidenpappeln häufig als Alleebaum gepflanzt, so wie man sie in der unteren Abbildung auch erkennen kann. In der Folge wurden die Pyramidenpappeln um 1900 gefällt und durch Linden ersetzt, von denen heute noch einige mächtige Exemplare existieren.

Als Transportweg für Waren und Güter hat die Promenade heute keinerlei Bedeutung mehr. Am Bollwerk (siehe Tafelrückseite) ankern heute die Fahrgastschiffe für die Touristen, die über den Wasserweg die Inselstadt Malchow und die Mecklenburgische Seenplatte kennenlernen wollen.

Die Promenade gibt den Besuchern Malchows die Möglichkeit, die Umgebung zu Fuß kennenzulernen und die Panoramen der Stadt zu entdecken. Nach der Sanierung des Bollwerks im Jahr 2009 wurde auch der Abschnitt der Promenade bis zum Bollwerk bis 2014 saniert und für die Öffentlichkeit neugestaltet. Richtung Nordwesten führt der Weg über den Erddamm zur Altstadtinsel. In Richtung Südosten gelangt man zum Kloster Malchow mit dem Wahrzeichen der Klosterkirche, deren Umfeld 2015 neugestaltet wurde. Über den neu geschaffenen Treppenaufgang gelangt man zur Klosterkirche und in das Zentrum der Klosteranlage. Von dort hat man eine schöne Aussicht auf die Altstadtinsel von Malchow und auf den Malchower See.

Im weiteren Verlauf der Promenade gelangt man zu den ehemaligen Stallanlagen, in denen heute ein öffentliches WC untergebracht ist. Hier befindet sich auch der Zugang zum Mauergarten, der einstmals von den Klosterdamen genutzt wurde. Der Garten wurde 2011 wiederhergestellt und neugestaltet.

Folgt man der Promenade weiter, gelangt man zum Engelschen Garten, einem historischen Landschaftspark, der ab 1787 bis 1856 in drei Phasen für die Klosterdamen in einem Hangareal angelegt wurde, welches in der Mecklenburgischen Phase der Weichseleiszeit vor 115.000 bis 10.000 Jahren entstanden ist.

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Im Bereich des heutigen Bollwerks unterhalb der Klosterkirche befand sich für die Gemeinde Kloster am Ostufer des Malchower Sees seit jeher die Möglichkeit, Waren und Güter anzulanden oder auf Boote zu verladen. Die gleiche Möglichkeit gab es auch am gegenüberliegenden westlichen Ufer im Bereich der Drehbrücke. Ende der 1950er Jahre wurde ein größeres Bollwerk in den heutigen Abmessungen errichtet und das Areal mit einem Anleger zum Hafen ausgebaut. Heute befindet sich der neu gebaute Malchower Stadthafen, geschaffen auf dem Gelände eines historischen Gewerbebetriebes, auf der gegenüberliegenden, westlichen Seite des Malchower Sees und somit direkt im Herzen der Inselstadt.

Auf dem hiesigen, alten Gelände am Kloster, wurden noch bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts vorwiegend Güter umgeschlagen, die auf dem Wasserweg transportiert werden konnten, wie Holz und Zuckerrüben. Im Laufe der Zeit kam durch den allgemeinen Ausbau der Straßennetze diese Art des Frachtverkehrs allmählich zum Erliegen.

Somit wurde der Malchower Hafen nun nicht mehr benötigt und genutzt. Die Kaimauer begann zu zerfallen und musste durch Holzpfähle gestützt werden. Als auch diese im Laufe der Jahre instabil wurden, musste das Betreten der Kaikante verboten werden.

Im Jahr 2007 erfolgte die Planung für die Erneuerung der Uferbefestigung als Bollwerk. In Erinnerung an die einstige Hafennutzung, sollten hier die Liegeplätze für die Fahrgastschiffe entstehen, um die Funktionsfähigkeit des neuen, expandierten Stadthafens zu gewährleisten.

Mit der Sanierung der Kaikante wurde 2009 begonnen. Die neue Uferbefestigung erfolgte auf einer Länge von insgesamt 110 m, wobei die alten Holzpfähle durch 11 m lange Stahlspundbohlen ersetzt worden sind. Zugleich wurde der neu entstandene Uferstreifen gestaltet und erhielt seine heutige Pflasterung und Beleuchtung. Am 11. Dezember 2009 konnte das sanierte Bollwerk feierlich seiner Nutzung übergeben werden.

Im Hinblick auf das touristische Gesamtkonzept der Inselstadt Malchow stellen die an dieser Stelle für die Fahrgastschiffe geschaffenen Liegeplätze eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur dar und führen zur Verkehrsentlastung an der Drehbrücke, an der früher die Schiffsgäste aufgenommen wurden.

 

 

 

Bollwerk

Im Bereich des heutigen Bollwerks unterhalb der Klosterkirche befand sich für die Gemeinde Kloster am Ostufer des Malchower Sees seit jeher die Möglichkeit, Waren und Güter anzulanden oder auf Boote zu verladen. Die gleiche Möglichkeit gab es auch am gegenüberliegenden westlichen Ufer im Bereich der Drehbrücke. Ende der 1950er Jahre wurde ein größeres Bollwerk in den heutigen Abmessungen errichtet und das Areal mit einem Anleger zum Hafen ausgebaut. Heute befindet sich der neu gebaute Malchower Stadthafen, geschaffen auf dem Gelände eines historischen Gewerbebetriebes, auf der gegenüberliegenden, westlichen Seite des Malchower Sees und somit direkt im Herzen der Inselstadt.

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Auf dem hiesigen, alten Gelände am Kloster, wurden noch bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts vorwiegend Güter umgeschlagen, die auf dem Wasserweg transportiert werden konnten, wie Holz und Zuckerrüben. Im Laufe der Zeit kam durch den allgemeinen Ausbau der Straßennetze diese Art des Frachtverkehrs allmählich zum Erliegen.

Somit wurde der Malchower Hafen nun nicht mehr benötigt und genutzt. Die Kaimauer begann zu zerfallen und musste durch Holzpfähle gestützt werden. Als auch diese im Laufe der Jahre instabil wurden, musste das Betreten der Kaikante verboten werden.

Im Jahr 2007 erfolgte die Planung für die Erneuerung der Uferbefestigung als Bollwerk. In Erinnerung an die einstige Hafennutzung, sollten hier die Liegeplätze für die Fahrgastschiffe entstehen, um die Funktionsfähigkeit des neuen, expandierten Stadthafens zu gewährleisten.

Mit der Sanierung der Kaikante wurde 2009 begonnen. Die neue Uferbefestigung erfolgte auf einer Länge von insgesamt 110 Metern, wobei die alten Holzpfähle durch elf Meter lange Stahlspundbohlen ersetzt worden sind. Zugleich wurde der neu entstandene Uferstreifen gestaltet und erhielt seine heutige Pflasterung und Beleuchtung. Am 11. Dezember 2009 konnte das sanierte Bollwerk feierlich seiner Nutzung übergeben werden.

Im Hinblick auf das touristische Gesamtkonzept der Inselstadt Malchow stellen die an dieser Stelle für die Fahrgastschiffe geschaffenen Liegeplätze eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur dar und führen zur Verkehrsentlastung an der Drehbrücke, an der früher die Schiffsgäste aufgenommen wurden.

Promenade

Anders als im gesamten übrigen Stadtgebiet, findet sich direkt am östlichen Ufer des Malchower Sees eine baumbestandene Promenade, die auch als Erschließungsweg zur Versorgung des Klosters diente. Wohl mit dem Bau von Landstraßen und Chausseen wurden auch hier zum Teil in Doppelreihen Bäume gepflanzt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die aus Italien stammenden raschwüchsigen Pyramidenpappeln häufig als Alleebaum gepflanzt, so wie man sie in der unteren Abbildung auch erkennen kann. In der Folge wurden die Pyramidenpappeln um 1900 gefällt und durch Linden ersetzt, von denen heute noch einige mächtige Exemplare existieren.

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Als Transportweg für Waren und Güter hat die Promenade heute keinerlei Bedeutung mehr. Am Bollwerk (siehe Tafelrückseite) ankern heute die Fahrgastschiffe für die Touristen, die über den Wasserweg die Inselstadt Malchow und die Mecklenburgische Seenplatte kennenlernen wollen.

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Folgt man der Promenade weiter, gelangt man zum Engelschen Garten, einem historischen Landschaftspark, der ab 1787 bis 1856 in drei Phasen für die Klosterdamen in einem Hangareal angelegt wurde, welches in der Mecklenburgischen Phase der Weichseleiszeit vor 115.000 bis 10.000 Jahren entstanden ist.

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