Oldtown Malchow | Monastery Malchow

  • Reihenhäuser der Konventualinnen | um 1900

Reihenhäuser der Konventualinnen | 2 (Haus 5)

Kurz nach der Fertigstellung der neugotischen Klosterkirche 1849 baute man auch die zusätzlichen Reihenhäuser für die Konventualinnen. So werden stimmberechtigte weibliche Klostermitglieder bezeichnet.  

Die hohe Qualität und große Detailfreude sprechen dafür, dass der Entwurf aus den Händen Friedrich Wilhelm Buttels ist, der auch schon den Neubau der Klosterkirche plante.

In den neuen Reihenhäusern am Damenplatz standen den adligen Konventualinnen, also den Stiftsdamen, sehr komfortable Appartements zur Verfügung. Die einzelnen Wohnungen gingen jeweils über zwei Etagen. Zusammen bilden diese vier Reihenhäuser die Anmutung eines Herrenhauses mit Mittelrisalit. So bezeichnet man einen mittigen meist dekorativen Vorsprung in der Mittelachse eines Gebäudes, wie es bei vielen barocken Herrenhäusern und Schlössern in Mecklenburg zu finden ist.

Das Gebäude mit den Reihenhäusern ist das jüngste Bauwerk der gesamten Klosteranlage und wurde nach der Wende als erstes saniert. Wie auch die anderen Gebäude des Klosters Malchow haben die Reihenhäuser vor allem in den jüngeren Nutzungsphasen jeweils nach den beiden Weltkriegen einige Veränderungen erfahren. Wegen der großen Wohnungsnot hat man im Inneren vor allem zusätzliche Wohnungsabtrennungen eingebaut. Aber auch am äußeren Erscheinungsbild des Backsteingebäudes gab es Umbauten und Veränderungen. Im Rahmen der denkmalgerechten Sanierung wurden diese zurückgebaut und das ursprüngliche Erscheinungsbild wieder hergestellt. Um eine Wohnnutzung nach heutigen Wohnbedürfnissen zu ermöglichen, wurden die Grundrisse entsprechend verändern. Im Sommer 2001 war die Sanierung abgeschlossen. Das Gebäude wird seitdem als Wohnhaus genutzt.

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Kurz nach der Fertigstellung der neugotischen Klosterkirche 1849 baute man auch die Reihenhäuser der Konventualinnen. Das brachte die damalige Erneuerung des Klosters Malchow deutlich zum Ausdruck.

Die hohe Qualität und große Detailfreude sprechen dafür, dass der Entwurf aus den Händen Friedrich Wilhelm Buttels ist, der auch den Neubau der Klosterkirche plante. Der schaffensreiche Schinkelschülers lebte von 1796 bis 1869. Ab 1823 war er bis zu seinem Lebensende der Hofbaumeister des Großherzogtums Mecklenburg-Strelitz.

In den neuen Reihenhäusern am Damenplatz standen den adligen Konventualinnen, also den Stiftsdamen, sehr komfortable Appartements zur Verfügung. Die einzelnen Wohnungen gingen jeweils über zwei Etagen. Zusammen bilden diese vier Reihenhäuser die Anmutung eines Herrenhauses mit Mittelrisalit. So bezeichnet man einen mittigen meist dekorativen Vorsprung in der Mittelachse eines Gebäudes, wie es bei vielen barocken Herrenhäusern und Schlössern in Mecklenburg zu finden ist.

Die Reihenhäuser der Konventualinnen ist das jüngste Bauwerk der gesamten Klosteranlage und wurde als erstes saniert. Wie auch die anderen Gebäude des Klosters Malchow haben die Reihenhäuser vor allem in den jüngeren Nutzungsphasen jeweils nach den beiden Weltkriegen einige Veränderungen erfahren. Wegen der großen Wohnungsnot hat man im Inneren vor allem zusätzliche Wohnungsabtrennungen eingebaut. Aber auch am äußeren Erscheinungsbild des Backsteingebäudes gab es Umbauten und Veränderungen. Im Rahmen der denkmalgerechten Sanierung wurden diese zurückgebaut und das ursprüngliche Erscheinungsbild wieder hergestellt. Um eine Wohnnutzung nach heutigen Wohnbedürfnissen zu ermöglichen, wurden die Grundrisse erneut entsprechend verändern. Im Sommer 2001 war die Sanierung abgeschlossen. Es wird seitdem als Wohnhaus genutzt.

Reihenhäuser der Konventualinnen | 2 (Haus 5)

Kurz nach der Fertigstellung der neugotischen Klosterkirche 1849 baute man auch die zusätzlichen Reihenhäuser für die Konventualinnen. So werden stimmberechtigte weibliche Klostermitglieder bezeichnet.  

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Die hohe Qualität und große Detailfreude sprechen dafür, dass der Entwurf aus den Händen Friedrich Wilhelm Buttels ist, der auch schon den Neubau der Klosterkirche plante.

In den neuen Reihenhäusern am Damenplatz standen den adligen Konventualinnen, also den Stiftsdamen, sehr komfortable Appartements zur Verfügung. Die einzelnen Wohnungen gingen jeweils über zwei Etagen. Zusammen bilden diese vier Reihenhäuser die Anmutung eines Herrenhauses mit Mittelrisalit. So bezeichnet man einen mittigen meist dekorativen Vorsprung in der Mittelachse eines Gebäudes, wie es bei vielen barocken Herrenhäusern und Schlössern in Mecklenburg zu finden ist.

Das Gebäude mit den Reihenhäusern ist das jüngste Bauwerk der gesamten Klosteranlage und wurde nach der Wende als erstes saniert. Wie auch die anderen Gebäude des Klosters Malchow haben die Reihenhäuser vor allem in den jüngeren Nutzungsphasen jeweils nach den beiden Weltkriegen einige Veränderungen erfahren. Wegen der großen Wohnungsnot hat man im Inneren vor allem zusätzliche Wohnungsabtrennungen eingebaut. Aber auch am äußeren Erscheinungsbild des Backsteingebäudes gab es Umbauten und Veränderungen. Im Rahmen der denkmalgerechten Sanierung wurden diese zurückgebaut und das ursprüngliche Erscheinungsbild wieder hergestellt. Um eine Wohnnutzung nach heutigen Wohnbedürfnissen zu ermöglichen, wurden die Grundrisse entsprechend verändern. Im Sommer 2001 war die Sanierung abgeschlossen. Das Gebäude wird seitdem als Wohnhaus genutzt.

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