Oldtown Malchow | Monastery Malchow

  • Erddamm Blick Richtung Insel | um 1900

Erddamm

Der Erddamm hat eine Länge von 250 Metern und verbindet das Festland auf der Klosterseite mit der gegenüberliegenden Insel, der Altstadt von Malchow. Im Mittelalter war die Insel an der Südostseite durch die „lange Brücke“ mit dem östlichen Festland verbunden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde diese stark beschädigt. Im darauffolgenden Nordischen Krieg zogen die geschlagenen schwedischen Truppen nach der Schlacht bei Fehrbellin (1675) über Malchow und zerstörten die Brücke endgültig. Die Brücke wurde nicht wieder aufgebaut.

Zur Beförderung von Personen und Fuhrwerken diente bis zum Bau des Erddamms eine Fähre. Das Fährhaus auf der Klosterseite wurde im Jahr 1982 wegen eines geplanten Brückenbaus anstelle des Erddamms abgerissen. Der Erddamm wurde während der Amtszeit des Bürgermeisters Friedrich Meyer und unter der Aufsicht des Landesbaumeisters des Großherzogtums Mecklenburg-Strelitz Friedrich Wilhelm Buttel (unter dessen Regie auch der Erddamm in Vipperow entstand) von 1844 bis 1846 vorwiegend von Malchower Bürgern aufgeschüttet. Bereits bei der Aufschüttung des Erddamms wurde auch dieser wie eine Chaussee hergestellt, so wie es in jener Zeit modern wurde. Neben dem gepflasterten Fahrweg verlief ein sandiger Sommerweg. Der Straßenrand wurde mit versetzt angeordneten Linden bepflanzt. Die feste Verbindung zwischen der Insel und dem Festland war für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Malchow von enormer Bedeutung. Der Gedenkstein in der Mitte des Erddammes erinnert an den Bürgermeister Friedrich Meyer.

Für die Benutzung des Erddammes wurde von ortsfremden Fußgängern, Fuhrwerken und Viehtransporten ein Zoll erhoben. Das Haus des Dammzolleinnehmers, ehemals Fährhaus, war das Haus Lange Straße 68, das heute als Gaststätte genutzt wird. Der Dammzoll wurde bis 1888 eingefordert.

Am 2. Mai 1945 versuchte die deutsche Wehrmacht, den Erddamm zu sprengen, um den Einmarsch der Roten Armee aufzuhalten. Die Zerstörungen waren zum Glück für die Stadt nur gering.

Von 2006 bis 2007 wurde der Erddamm saniert, nach historischem Vorbild wieder hergestellt und als Chaussee mit Linden neu bepflanzt.

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Der Erddamm hat eine Länge von 250 m und verbindet das Festland (Klosterseite) mit der gegenüberliegenden Insel, der Altstadt von Malchow. Im Mittelalter war die Insel an der Südostseite durch die „lange Brücke“ mit dem östlichen Festland verbunden. Die Brücke wurde im Dreißigjährigen Krieg bereits stark beschädigt. Im Nordischen Krieg zogen die geschlagenen schwedischen Truppen nach der Schlacht bei Fehrbellin (1675) über Malchow und zerstörten die Brücke endgültig. Die Brücke wurde nicht wieder aufgebaut.

Zur Beförderung von Personen und Fuhrwerken diente eine Fähre. Das Fährhaus auf der Klosterseite wurde im Jahr 1982 wegen eines geplanten Brückenbaus anstelle des Erddamms abgerissen. Der Erddamm wurde während der Amtszeit des Bürgermeisters Friedrich Meyer und unter der Aufsicht des Landesbaumeisters des Großherzogtums Mecklenburg-Strelitz Friedrich Wilhelm Buttel (unter dessen Regie auch der Erddamm in Vipperow entstand) von 1844 bis 1846 vorwiegend von Malchower Bürgern aufgeschüttet. Bereits bei der Aufschüttung des Erddamms wurde auch dieser wie eine Chaussee hergestellt, so wie es in jener Zeit modern wurde. Neben dem gepflasterten Fahrweg verlief ein sandiger Sommerweg. Der Straßenrand wurde mit versetzt angeordneten Linden bepflanzt. Die feste Verbindung zwischen der Insel und dem Festland war für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Malchow von enormer Bedeutung. Der Gedenkstein in der Mitte des Erddammes erinnert an den Bürgermeister Friedrich Meyer.

Für die Benutzung des Erddammes wurde von ortsfremden Fußgängern, Fuhrwerken und Viehtransporten ein Zoll erhoben. Das Haus des Dammzolleinnehmers, ehemals Fährhaus, war das Haus Lange Straße 68, die heutige Gaststätte »Don Camillo«. Der Dammzoll wurde bis 1888 eingefordert.

Am 2. Mai 1945 versuchte die deutsche Wehrmacht den Erddamm zu sprengen, um den Einmarsch der Roten Armee aufzuhalten. Die Zerstörungen waren zum Glück nur gering.

Von 2006 bis 2007 wurde der Erddamm saniert, nach historischem Vorbild wieder hergestellt und als Chaussee mit Linden neu bepflanzt.

Erddamm

Der Erddamm hat eine Länge von 250 Metern und verbindet das Festland auf der Klosterseite mit der gegenüberliegenden Insel, der Altstadt von Malchow. Im Mittelalter war die Insel an der Südostseite durch die „lange Brücke“ mit dem östlichen Festland verbunden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde diese stark beschädigt. Im darauffolgenden Nordischen Krieg zogen die geschlagenen schwedischen Truppen nach der Schlacht bei Fehrbellin (1675) über Malchow und zerstörten die Brücke endgültig. Die Brücke wurde nicht wieder aufgebaut.

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Zur Beförderung von Personen und Fuhrwerken diente bis zum Bau des Erddamms eine Fähre. Das Fährhaus auf der Klosterseite wurde im Jahr 1982 wegen eines geplanten Brückenbaus anstelle des Erddamms abgerissen. Der Erddamm wurde während der Amtszeit des Bürgermeisters Friedrich Meyer und unter der Aufsicht des Landesbaumeisters des Großherzogtums Mecklenburg-Strelitz Friedrich Wilhelm Buttel (unter dessen Regie auch der Erddamm in Vipperow entstand) von 1844 bis 1846 vorwiegend von Malchower Bürgern aufgeschüttet. Bereits bei der Aufschüttung des Erddamms wurde auch dieser wie eine Chaussee hergestellt, so wie es in jener Zeit modern wurde. Neben dem gepflasterten Fahrweg verlief ein sandiger Sommerweg. Der Straßenrand wurde mit versetzt angeordneten Linden bepflanzt. Die feste Verbindung zwischen der Insel und dem Festland war für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Malchow von enormer Bedeutung. Der Gedenkstein in der Mitte des Erddammes erinnert an den Bürgermeister Friedrich Meyer.

Für die Benutzung des Erddammes wurde von ortsfremden Fußgängern, Fuhrwerken und Viehtransporten ein Zoll erhoben. Das Haus des Dammzolleinnehmers, ehemals Fährhaus, war das Haus Lange Straße 68, das heute als Gaststätte genutzt wird. Der Dammzoll wurde bis 1888 eingefordert.

Am 2. Mai 1945 versuchte die deutsche Wehrmacht, den Erddamm zu sprengen, um den Einmarsch der Roten Armee aufzuhalten. Die Zerstörungen waren zum Glück für die Stadt nur gering.

Von 2006 bis 2007 wurde der Erddamm saniert, nach historischem Vorbild wieder hergestellt und als Chaussee mit Linden neu bepflanzt.

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