Oldtown Malchow | Monastery Malchow

  • Kloster mit Blick auf die 300-jährige Linde und das Amtshaus | um 1900

Amtshaus

Der möglicherweise noch mittelalterliche Vorgängerbau an gleicher Stelle wurde auf einem Plan des Klosters Malchow von 1622 als das „Hohe Haus“ bezeichnet. Die leitenden Beamten, also der Klosterhauptmann und der Küchenmeister, hatten hier ihre Amtsstuben. Das Haus war auch der Wohnsitz des Klosterhauptmanns. Das war ein Wahlamt – die Wahlperiode betrug sechs Jahre.

Seit dem Mittelalter gab es dort die Gerichtsstube, ein Alt-Frauenhaus, Hafträume für Gefangene, Folterkammern unter dem Dach und in einem Kellerraum. Das Haus wurde zwischenzeitlich auch als Gästehaus für das Kloster genutzt (Plan von 1591).

Das jetzige imposante Gebäude wurde von 1796 bis 1800 im Auftrag des Landes für 6.000 Gulden auf den Grundmauern des „Hohen Hauses“ erbaut. Es fungierte als Amtshaus des Klosters, also als Verwaltungssitz. 1813 wurde das Haus während der Befreiungskriege als Lazarett genutzt. Nach der Auflösung des Landesklosters 1918 befand sich hier die Verwaltung der noch bis 1935 eigenständigen Gemeinde Kloster Malchow. 1945, im letzten Kriegsjahr, brach Typhus in Malchow aus. Um die Kranken isoliert unterzubringen, wurde das einstige Amtshaus als Infektionskrankenhaus eingerichtet. Seit dem darauffolgenden Jahr 1946 befand sich im Erdgeschoss die Berufsschule und das Obergeschoss wurde als Seniorenheim genutzt. 1982 wurde die Berufsschule an einen anderen Standort verlegt, das Seniorenheim verblieb aber im Haus. Schon zu DDR-Zeiten, in den Jahren 1984 bis 1990, wurde das Haus umfangreich modernisiert, was das jetzige Erscheinungsbild prägt.

Heute führen die KMG-Kliniken hier ein psychiatrisches Pflegeheim, in dem 40 Bewohner stationär betreut werden. Die stattliche Linde am Straßenrand, wohl ein Relikt einer Straßenbaumreihe, ist ein Naturdenkmal und hat ein Alter von ca. 300 Jahren.

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Der möglicherweise noch mittelalterliche Vorgängerbau an gleicher Stelle wurde auf einem Plan des Klosters Malchow von 1622 als das „Hohe Haus“ bezeichnet. Die leitenden Beamten, der Klosterhauptmann und der Küchenmeister, hatten hier ihre Amtsstuben. Das Haus war auch der Wohnsitz des Klosterhauptmanns, dessen Amt nicht durchgängig besetzt war. Seit dem Mittelalter gab es dort die Gerichtsstube, ein Alt-Frauenhaus, Hafträume für Gefangene, Folterkammern unter dem Dach und in einem Kellerraum.

Das Haus wurde auch als Gästehaus (1591) genutzt. Das jetzige imposante Gebäude wurde von 1796 bis 1800 im Auftrag des Landes für 6.000 Gulden wohl auf den Grundmauern des „Hohen Hauses“ erbaut. Es fungierte als Verwaltungssitz (Amtshaus) des Klosters. 1813 wurde das Haus während der Befreiungskriege als Lazarett genutzt. Nach der Auflösung des Klosters um 1920 befand sich hier die Verwaltung der bis 1935 eigenständigen Gemeinde Kloster Malchow. 1945, im letzten Kriegsjahr, brach Typhus in Malchow aus. Um die Kranken isoliert unterzubringen, wurde das einstige Amtshaus als Infektionskrankenhaus eingerichtet. Seit dem darauffolgenden Jahr 1946 befand sich im Erdgeschoss dieses historischen Bauwerks die Berufsschule und das Obergeschoss wurde als Feierabendheim/Seniorenheim genutzt. 1982 wurde die Berufsschule an einen anderen Standort verlegt, das Feierabendheim verblieb im Haus Nr. 44. In den Jahren 1984 –1990 wurden umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, die das jetzige Erscheinungsbild prägen.

Heute führen die KMG-Kliniken hier ein psychiatrisches Pflegeheim, in dem 40 Bewohner stationär betreut werden. Die stattliche Linde am Straßenrand, wohl ein Relikt einer Straßenbaumreihe, ist ein Naturdenkmal und hat ein Alter von ca. 300 Jahren.

Amtshaus

Der möglicherweise noch mittelalterliche Vorgängerbau an gleicher Stelle wurde auf einem Plan des Klosters Malchow von 1622 als das „Hohe Haus“ bezeichnet. Die leitenden Beamten, also der Klosterhauptmann und der Küchenmeister, hatten hier ihre Amtsstuben. Das Haus war auch der Wohnsitz des Klosterhauptmanns. Das war ein Wahlamt – die Wahlperiode betrug sechs Jahre.

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Seit dem Mittelalter gab es dort die Gerichtsstube, ein Alt-Frauenhaus, Hafträume für Gefangene, Folterkammern unter dem Dach und in einem Kellerraum. Das Haus wurde zwischenzeitlich auch als Gästehaus für das Kloster genutzt (Plan von 1591).

Das jetzige imposante Gebäude wurde von 1796 bis 1800 im Auftrag des Landes für 6.000 Gulden auf den Grundmauern des „Hohen Hauses“ erbaut. Es fungierte als Amtshaus des Klosters, also als Verwaltungssitz. 1813 wurde das Haus während der Befreiungskriege als Lazarett genutzt. Nach der Auflösung des Landesklosters 1918 befand sich hier die Verwaltung der noch bis 1935 eigenständigen Gemeinde Kloster Malchow. 1945, im letzten Kriegsjahr, brach Typhus in Malchow aus. Um die Kranken isoliert unterzubringen, wurde das einstige Amtshaus als Infektionskrankenhaus eingerichtet. Seit dem darauffolgenden Jahr 1946 befand sich im Erdgeschoss die Berufsschule und das Obergeschoss wurde als Seniorenheim genutzt. 1982 wurde die Berufsschule an einen anderen Standort verlegt, das Seniorenheim verblieb aber im Haus. Schon zu DDR-Zeiten, in den Jahren 1984 bis 1990, wurde das Haus umfangreich modernisiert, was das jetzige Erscheinungsbild prägt.

Heute führen die KMG-Kliniken hier ein psychiatrisches Pflegeheim, in dem 40 Bewohner stationär betreut werden. Die stattliche Linde am Straßenrand, wohl ein Relikt einer Straßenbaumreihe, ist ein Naturdenkmal und hat ein Alter von ca. 300 Jahren.

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